Ein Barcamp und der Beginn mehrerer Reisen

Ein Barcamp war schuld. Frisch zurückgekehrt vom wunderbaren IndiaCamp, das Stefan Mey (http://www.stefanmey.com) und Wolfgang Bergthaler (http://www.indische-wirtschaft.de) organisiert und reibungslos durch den Tag gesteuert haben, war ich plötzlich überzeugt, dass auch ein deutschsprachiger Blog über Indien (und Reisen auf der ganzen Welt, Geschichte und Politik, Soziologie, unbekannte Filme und was weiß ich noch…aber doch einmal hauptsächlich Indien) den einen oder anderen interessierten Leser finden könnte.

Beim IndiaCamp tat ich, was ich gerne tue. Zuhören, beobachten, Menschen begegnen, die den anderen ein immenses Verständnis und große Neugier entgegenbrachten und auch zeigten, dass sie die Gegenwart des Anderen schätzten und genossen. Interessante Sessions, 45-minütige Vorträge über alle Dinge in und um Indien (Interkulturelle Herausforderungen, Produkte für einen Markt mit anderen finanziellen Voraussetzungen, Cricket, Tibeter in Indien, anglophile Nawabs, neue Persönlichkeiten im indischen Sozialgefüge und vieles mehr).

Ich hatte auch eine Gelegenheit, einen Teil meiner Fotostrecken über Nordindien und den Westhimalaya zu präsentieren. Jahrelange Beschäftigung, insgesamt neun Monate Reise und ein Jahr Recherche stecken in diesen Vorträgen, mit denen ich derzeit durch Niederösterreich (hoffentlich auch bald Wien) reise, in der Hoffnung Menschen ein Indien jenseits der Medienbilder und auch jenseits von touristischen Klischees bieten zu können. Das Leben ist zu divers um sich in eine Schublade (sei die nun mit Wirtschaft, Politik, Kunst oder was auch immer beschriftet) stecken zu lassen und kaum ein Land spiegelt die Vielfalt von Menschenleben und Dasein auf unserer Welt besser wieder als der Subkontinent.

Ich möchte mit diesem ersten Eintrag einmal den Leuten danken, die ich auf diesem Camp treffen durfte und die mir gezeigt haben, dass ich mit meiner Faszination für dieses Land nicht alleine dastehe (ich lebe derzeit in einem kleinen Ort in Niederösterreich und Faszination mit “seltsamen” Dingen wie der anderen Seite von Grenzen ist hier zumeist ein sehr einsames Geschäft) und dass “Interkulturelles” mehr als ein politischer Begriff sein kann.

Ich hoffe in den nächsten Wochen mehr über meine Reisen, Vorträge und Erfahrungen über diesen Blog teilen zu können – und auch so vielleicht weitere Menschen zu treffen, die verstehen, dass die Welt ein großer, unendlich interessanter Ort ist, den man jede Sekunde seines Daseins erkunden und schätzen sollte.

Zum Abschluss noch ein kleiner Teaser, was für Bilder einen hier erwarten können – diese kommen aus dem Himalaya.

Noch einmal, danke an alle IndiaCamp Veranstalter und Teilnehmer,

Sebastian Buchner.

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2 Comments

  1. Schön, dass dich das IndiaCamp gleich dazu inspiriert hat, einen eigenen Blog zum Thema zu beginnen. Danke für die wunderschönen Impressionen deiner Fotopräsentation!

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