Worum geht es beim Fotografieren?

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Wo beginnt man wenn man ein Foto machen möchte?

Bei einem Gefühl, das man festhalten will.

Es geht nicht, im striktesten Sinn, um das abgebildete Objekt. Wenn es darum gehen würde, wäre es einfach zu sagen: beleuchte das so, beweg das Licht da rüber, mehr, weniger, aus. Schuss.

Viel mehr ist es ein Warten auf einen Moment, der klar macht, was man über einen Menschen, eine Situation, ein Gebäude etc. wahrnimmt. Das ist das Wichtigste. Fotografie ist ein Warten, ein Fragen, ein Suchen.

Ob man jetzt Lampen, Blitzanlagen oder nur die Sonne als Beleuchtung hat, es geht immer nur darum alle Element herumzubewegen – sich selbst und die Kamera inklusive – um eine Ausrichtung oder einen Moment zu finden, zu entdecken.

Es ist nur halb ein Schaffen. Wenn man meint, man kann alle Elemente unter Kontrolle haben, täuscht man sich entweder oder man frustriert sich. Es ist ebensoviel Warten wie Schaffen. Ebensoviel Zufall wie Kontrolle.

Um ein besserer Fotograf zu sein, muss man deswegen seine Aufmerksamkeit schärfen. Es gibt nur lose definierte Regeln und die kommen meistens nach getaner Arbeit…das heißt, man macht Aufnahmen, sieht dann einige davon funktionieren und daraus zieht man dann Regeln warum und warum nicht.

Wenn man über die Dinge und Menschen, die man fotografiert Bescheid weiß, dann fällt es einem vielleicht leichter bessere Bilder zu machen. Vielleicht aber auch wenn man gar nichts weiß, so tut als wäre man ein kleines Kind, das zum ersten Mal Licht entdeckt.

Skizzieren hilft, Meditieren hilft, Designen hilft. Alles, was den inneren Blick schärft.

Im Endeffekt geht es aber immer um das Gefühl, das man festhalten will. Je klarer das ist, desto besser wird das Bild. Keine Angst davor zu haben, Dinge und Menschen aufmerksam zu betrachten, Abläufe zu erkennen, darauf zu schauen wie das Licht fließt, kommt und geht. All das unterstützt einen dabei, das Bild zu finden nach dem man sucht.

Details kommen später, zuerst kommt einmal dieses ideale Bild.

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Fotokurse für Anfänger

Das heutige Posting ist etwas Werbung in eigener Sache – ich veranstalte aufgrund von Nachfragen im Winter mehrere Fotokurse und möchte hier die Termine bekanntgeben. Vielleicht spricht das ja auch den einen oder anderen angehenden Fotografen hier (sprich: im östlichen Niederösterreich, in der Gegend Wiener Neustadt/Neunkirchen) an.

  Die Kurse richten sich an vollkommene Anfänger und Laien – wir beginnen mit der Bedienung der Kamera und dem Kennenlernen der Einstellungen und technischen Feinheiten. Ebenso gibt es Möglichkeiten unterschiedliche Arten der Fotografie auszuprobieren – Portrait, Landschaft, Stilleben, Schnappschüsse, Bildserien, Fotografie im Heimstudio…alles unter professioneller Leitung und mit detailliertem Feedback.

Es gibt auch einige etwas ausgefallenere Übungen, wie man Konzentration und Fokus verbessern kann und einen Ausflug in die Geschichte der Fotografie – alles zur Inspiration.

Ich bitte darum eine Kamera mitzubringen – bevorzugt eine digitale Spiegelreflexkamera, nachdem wir auch einiges über Nachbearbeitung lernen werden und ich leider keine Möglichkeiten habe, Filmrollen zu entwickeln.

Sollte ich damit die Neugier des einen oder anderen geweckt haben, einfach gleich anschreiben unter sebastian@buchnerartmotion.at oder sebastian@openart.or.at – alternativ kann man auch anrufen: 02627 82422.

Nächste Kurse, 1./2. Dezember 2012 & 8./9. Dezember 2012, jeweils von 10 – ca. 15 Uhr

Kosten: 120.- Euro
Kontakt:
Sebastian Buchner
Tel.: 02627 82422
eMail: sebasbuchner@gmail.com
web: http://www.openart.or.at

Über den Lehrer:
Sebastian Buchner, geb. 1982; Mal- und Zeichenausbildung beim Großvater Sepp Buchner, einem international renomierten Künstler, und der Mutter Christine Buchner, anerkannte Künstlerin; parallel dazu erste Versuche in der Fotografie, die in mehreren Jahren Eigenstudium erlernt wird. Seit 2008 freier Fotograf. Mehrere Ausstellungen von Malerei und Fotografie im In- und Ausland.