IndiaCamp 2012 – Entspannt, Informativ, einfach Gut

Das IndiaCamp 2012 kam am 28. April 2012 und ging viel zu schnell wieder vorbei. Was bleibt allerdings sind Erinnerungen an einen angenehmen, entspannten, informativen Tag unter mittlerweile Freunden und Bekannten und mit interessanten neuen Gesichtern.

Die Veranstaltung fand – wie bereits 2011 – im HubVienna statt. Die Veranstalter und Väter des Projektes Wolfgang Bergthaler und Stefan Mey, fast frisch zurück aus einem sechsmonatigen Aufenthalt in Indien, arrangierten den Tag mit Lebendigkeit, Effizienz und Unkompliziertheit. Das Format folgt den formellen Regeln eines BarCamps, das heißt ein informeller Tag voller Panels und Demonstrationen aus den unterschiedlichsten Richtungen, die alle einen gemeinsamen Fokalpunkt haben: Indien.

So konnten die Teilnehmer von der Geschichte und den heutigen Herausforderungen der muslimischen Gemeinschaft Neu Delhis in dem kleinen Viertel Nizamuddin hören, mehr über innovative Produkte und Einrichtungen des indischen Marktes erfahren, die Entstehung von Ökobauernhöfen in Indien nachverfolgen, Eindrücke von einer indischen ComicCon genießen, zu Mittag zur Entspannung eine Runde Yoga praktizieren, die Schwierigkeiten des indischen Musikmarktes enträtseln und kennenlernen was filesharing Indian style bedeutet, raten was Bollywood mit Peru in Trinidad & Tobago gemeinsam hat, einen fotografischen Rundgang durch ein Bön Kloster in Himachal Pradesh machen und so vieles mehr sehen und hören, dass ich alleine mit der Auflistung der Sessions einige Blogeinträge füllen könnte.

Im Gegensatz zum letzten Jahr scheint sich, meiner Meinung nach, der allgemeine (lockere) Grundtenor von Wirtschaft auf das Interkulturelle und Persönliche verschoben zu haben. Viele der Sessions handelten von Erfahrungen, dem Umgang mit Problemen, die im Aufeinandertreffen von Kulturen entstehen, dem Wunsch nach Veränderung und einem, sehr zuversichtlichen, Blick in die Zukunft.

Persönlich blicke ich nach einem IndiaCamp auch gerne in die Vergangenheit (das IndiaCamp 2011 war eigentlich die Geburtsstunde meines Blogs, der auch nach einem Jahr immer noch lebendig und, ich hoffe, interessant ist) und in die Zukunft – auf das nächste IndiaCamp 2013, das man hier schon ankündigen kann und zwar mit den kryptischen Worten von Wolfgang Bergthaler: „Nächstes Jahr machen wir etwas Anderes.“ Ich bin auf jeden Fall gespannt.

Danke an die Veranstalter, die Teilnehmer und die rein neugierigen Besucher, die alle mitgeholfen haben einen schönen und interessanten Tag zu gestalten. Mehr Fotos gibt es in Bälde.

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